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Oskar Kaufmann - Ein Theaterarchitekt zwischen Tradition und Moderne

Antragstellerin Antje Hansen
Fachliche Zuordnung Kunstgeschichte
Förderung Förderung von 2000 bis 2001
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5254832
 
Die Dissertation behandelt monographisch den Architekten Oskar Kaufmann, den bedeutendsten deutschen Theaterarchitekten des frühen 20. Jahrhunderts, zu dessen Hauptwerken Bauten wie das Hebbeltheater (1906-08), die Volksbühne (1911-14) und das Renaissance-Theater (1926-27) in Berlin gehören. Der Schwerpunkt der Dissertation liegt auf der Berliner Bautätigkeit des Architekten und bezieht neben den Theaterbauten auch die Villen, Innenausstattungen und Geschäftshäuser in die Untersuchung mit ein. Des weiteren widmet sich die Arbeit der Emigrationsgeschichte Oskar Kaufmanns, der aufgrund seiner jüdischen Abstammung Deutschland 1933 verlassen mußte. Damit wird erstmals auch sein weitgehend unbekanntes Spätwerk in Palästina und Ungarn gewürdigt. Die Dissertation entwickelt anhand des Werkes von Oskar Kaufmann die bisherigen kunsthistorischen Fragestellungen und Methoden fort, um eine angemessene Bewertung traditionsgebundener Architektur zu ermöglichen. Sie versteht sich somit als Beitrag zu einer differenzierteren Architekturgeschichtsschreibung des frühen 20. Jahrunderts.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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