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Die Bedeutung der verschiedenen Reparaturmechanismen für die Prozessierung von DNA-Doppelstrangbrüchen unterschiedlicher Komplexität
Antragsteller
Professor Dr. Dieter Frankenberg
Fachliche Zuordnung
Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Strahlenbiologie
Förderung
Förderung von 2000 bis 2007
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5261280
Ionisierende Strahlung induziert DNA-Doppelstrangbrüche (DSB) von unterschiedlicher Komplexität. Für ihre Reparatur stehen drei verschiedene Mechanismen zur Verfügung: "Non homologous end joining", "homologous recombination repair" und "single strand annealing". Für das Verständnis der Zusammenhänge zwischen induzierten DSB, Chromosomenveränderungen und Zellüberleben sind Kenntnisse der Fehlerhaftigkeit dieser drei Reparaturmechanismen in Abhängigkeit von der Komplexität der DSB notwendig. Die wissenschaftliche Zielsetzung des vorgeschlagenen Projektes ist deshalb, die Reparatur von DSB (gemessen als Chromosomenbrüche), die Bildgebung chromosomaler Austauschaberrationen und Chromatidaberrationen und das Zellüberleben in Abhängigkeit von der Komplexität der DSB und Defekten in den DSB-Reparaturmechanismen zu ermitteln. Für die Kinetiken der chromosomalen Veränderungen wird die Methode der "premature chromosome condensation (PCC)" in Kombination mit Hypertonie eingesetzt, die es ermöglicht, diese Kinetiken ohne Verzögerung direkt nach der Induktion der DSB zu verfolgen.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
