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Bedeutung von Eta-1 für die Wachstumsdynamik des Prostatacarcinoms im Mausmodell

Antragstellerin Dr. Katharina M. Huster
Fachliche Zuordnung Public Health, Gesundheitsbezogene Versorgungsforschung, Sozial- und Arbeitsmedizin
Förderung Förderung von 2000 bis 2003
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5267469
 
Interleukin 12 (IL-12) ist Bestandteil der Tumorimmuntherapie, da es die Prozesse stimuliert, die das Immunsystem gegen Tumorzellen einsetzt; IL-12 regt Natural-Killer-Zellen und T-Zellen zum Wachstum an, verstärkt deren zytolytische Aktivität und fördert u.a. die Produktion von INF-g. Allerdings hemmt IL-12 durch eine negative Feedback-Regulation seine Produktion, indem es die Bildung von IL-10, einem funktionellen Antagonisten, fördert. Das Zytokin Eta-1 (early-T-cell-Antigen) könnte in der Tumortherapie eine besondere Bedeutung erlangen, da es die Bildung von IL-12 steigert und die von IL-10 hemmt. Es soll die Hypothese geprüft werden, daß eine Expression von Eta-1 vor Tumorwachstum schützt. Zu diesem Zweck werden TRAMP Mäuse, die spontan Prostatacarcinome entwickeln, mit Eta-1(-/-) Mäusen gekreuzt und deren Tumorresistenz im Vergleich zu TRAMP/Eta1(+/+) Mäusen untersucht. Zweitens wird ein möglicher protektiver Effekt einer Injektion von Prostatatumorzellen (TC1) bei TRAMP/Eta-1(+/+) Mäusen im Vergleich zu TRAMP/Eta-1(-/-) Mäusen untersucht. Drittens soll die Wachstumsdynamik des Prostatacarcinoms nach s.c. Injektion von Eta-1 exprimierenden TC1-Zellen im Vergleich zu einer Injektion von nicht Eta-1 exprimierenden TC1-Zellen bei TRAMP Mäusen untersucht werden.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
 
 

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