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Gemeinschaftsbindung und politische Ordnung im Wandel: Das sowjetische und unabhängige Zentralasien

Fachliche Zuordnung Politikwissenschaft
Förderung Förderung von 2000 bis 2003
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5269108
 
Westliche Studien über die Politik in Zentralsien beruhen oft auf problematischen Grundannahmen bezüglich der Möglichkeit von politischen Reformen und berücksichtigen zu wenig die Bedeutung der Gemeinschaftsstrukturen für die politische Vergemeinschaftung und für das Problem der politischen Ordnung in den unabhängigen Republiken.Diese Studie thematisiert den Wandel der Beziehung zwischen den Strukturen der Gemeinschaftsbindung und der politischen Ordnung im sowjetischen und postsowjetischen Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisistan und Tadschikistan und setzt frühere Forschungen über das vorzarische und zarische Zentralasien fort. In dieser Studie werden sowohl die westliche Zentralasienforschung, als auch die sowjetische und postsowjetische Fachliteratur kritisch ausgewertet. Weiter stützt sie sich auf ein selektives Quellenstudium von russischen, kirgisischen und anderen turksprachigen Materialien wie auf Feldarbeit in der Region.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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