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Der ägyptische Roman. Rezeption und Wertung. Von den Anfängen bis 1945

Antragstellerin Andrea Haist
Fachliche Zuordnung Islamwissenschaft, Arabistik, Semitistik
Förderung Förderung von 2000 bis 2001
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5272640
 
Die vorliegende Dissertation befaßt sich mit dem Prozeß der Einbürgerung und Entwicklung des Romans in der modernen ägyptischen Literatur, indem sie diesen Prozeß von der rezeptionsästhetischen Seite, d.h. von der Seite der Leser und Literaturkritiker her, analysiert. Sie setzt in den zwanziger Jahren des 19. Jhts. ein, als ein ägyptischer Leser erstmals ein europäisches Erzählwerk in die Hand nahm, und endet 1945 mit dem Erscheinen des ersten sozialkritischen Romans des späteren Noebenpreisträgers Nagib Mahfuz. Sie ermittelt, wie ägyptische Leser und Kritiker die zunächst fremdsprachigen, dann übersetzten oder selbständig verfaßten Romane lasen und nach welchen Anforderungen und literarischen Wertmaßstäben sie diese bewerteten. Sie geht den Einflüssen nach, die sowohl von europäischer als auch von traditionell arabischer Seite auf diesen Prozeß einwirkten, und fragt, welcher Status dem Roman im Rahmen der jeweiligen literarischen Gattungen zugewiesen wurde. Sie bildet so die rezeptionsgeschichtliche Ergänzung zur Geschichte des modernen Romans in Ägypten.(Literaturen im Kontext, Bd. 4, Reichert Verlag, Wiesbaden)
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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