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Die Wirksamkeit von 0,565 MeV Neutronen, 3,4 MeV Alpha-Teilchen und 60Co-gamma-Strahlung für die neoplastische Transformation von menschlichen Zellen
Antragsteller
Professor Dr. Dieter Frankenberg
Fachliche Zuordnung
Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Strahlenbiologie
Förderung
Förderung von 2000 bis 2006
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5277820
Die gültigen Strahlenrisikoeffizienten beruhen vorwiegend auf den epidemiologischen Daten der japanischen Atombomenüberlebenden und gehen davon aus, daß bis zu 10 keV/µm die strahlenbiologische Wirksamkeit vom linearen Energietransfer (L ) unabhängig ist. Dieser Annahme widersprechen strahlenbiologische und strahlenphysikalische Fakten. Die von den Atombombenexplosionen freigesetzte Strahlung war im Wesentlichen g-Strahlung, deren strahlenbiologische Wirksamkeit derjenigen von 60Co-g-Strahlung sehr ähnlich ist. Es ist deshalb sinnvoll, die Strahlenrisikoeffizienten anderer Strahlenarten auf der Basis ihrer relativen biologischen Wirksamkeit (RBW) bezogen auf 60Co-g-Strahlung zu ermitteln. Es ist geplant, die neoplastische Transformation menschlicher Zellen nach Exposition mit 60Co-g-Strahlung, 0565 MeV Neutronen und 3,4 MeV a-Teilchen zu messen. Zusammen mit den Transformationshäufigkeiten derselen Zellinie nach Exposition mit 200 kVp und 29 kVp (Mammographie) Röntgenstrahlung können die RBW-Wert für die wichtigsten strahlenschutzrelevanten Strahlungen in Bezug auf 60Co-g-Strahlung bzw. 200 kVp Röntgenstrahlung angegenben werden.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
