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Raum, Zeit, Identität. Sozialtheoretische Verortungen kultureller Prozesse
Antragstellerin
Dr. Regina Bormann
Fachliche Zuordnung
Soziologische Theorie
Förderung
Förderung von 2000 bis 2001
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5295520
In weiten Teilen der Sozialtheorie hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Perspektivenwechsel durchgesetzt: "Kultur" - der jeweilige Modus der Wahrnehmung und Interpretation von Welt - wird zunehmend zum Paradigma der Erklärung der Phänomene sozialer Welt. Die Arbeit gibt (1) einen Überblick über die Ursachen, Formen und Konsequenzen dieser "Kulturalisierung" der Sozialtheorie, beschäftigt sich (2) mit dem damit einhergehenden Wandel des Verständnisses des Kulturbegriffs, nämlich der Ablehnung objektivistischer und der Verbreitung epistemiologischer Ansätze, und zeigt (3) die daraus resultierenden neuen Forschungsbereiche ("Raum", "Zeit" und "Identität" als Parameter kultureller Vergemeinschaftungsprozesse) und theoretischen Ansätze (i.e. den Wandel von objektivistischen zu epistemiologischen Perspektiven) auf.
DFG-Verfahren
Publikationsbeihilfen
