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Das intermediale Verhältnis Fotografie-Fotogramm-Film als Problem des Figuralen
Antragstellerin
Dr. Lena Christolova
Fachliche Zuordnung
Theater- und Medienwissenschaften
Förderung
Förderung von 2001 bis 2004
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5300158
Ausgangspunkt der Untersuchung ist die offensichtliche Diskrepanz zwischen der fortdauernden Annäherung kunsthistorischer und medientheoretischer Diskurse im Hinblick auf eine im Entstehen begriffene medienorientierte Bildwissenschaft und dem Fehlen einer systematisch angelegten Analyse der Bildeigenschaften dessen, was im Bereich der intermedialen Wechselwirkungen zwischen Fotografie, Fotogramm und Film zum Bild geworden ist. Die im Habilitationsvorhaben auszuarbeitende Wissenschaftsgeschichte des Fotogramms als "missing link" zwischen bild- und filmtheoretischen Diskursen setzt sich zum Ziel, am Problem des Figuralen Funktionsweisen intermedialer Prozesse und Darstellungsmodi in der Kunst zu integrieren und für die mediengeschichtliche Theoriebildung fruchtbar zu machen. Durch die historisch-systematische Analyse des Fotogramms als Unterart der Fotografie, als Filmelement und als selbständige Kunstform soll ein Beitrag zur "Reperspektivierung" der Mediengeschichtsschreibung (Müller 1994) auf dem Hintergrund maßgebender kunstästhetischer Entwicklungen im 20. Jahrhundert geleistet werden.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
