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Multifunktionale Polymer-Netzwerke durch Kovalente Organische Käfigstrukturen als Knotenpunkte

Antragsteller Dr. Niklas Grabicki
Fachliche Zuordnung Polymermaterialien
Organische Molekülchemie - Synthese, Charakterisierung
Förderung Förderung von 2023 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 530500730
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Lineare Polymere und Polymernetzwerke sind seit fast 100 Jahren Gegenstand umfangreicher Forschung, seitdem ihre Eigenschaften definiert wurden. Trotz dieser langen Zeit bleiben zahlreiche potenzielle Anwendungen von Polymernetzwerken, wie z.B. Arzneimittelfreisetzungssysteme, Gewebeengineering-Schablonen, weiche Aktuatoren, Gasspeicherung, Katalyse, und elektronische Materialien aufgrund der Herausforderungen, die komplexe molekulare Struktur von Polymernetzwerken mit ihren Masseneigenschaften in Einklang zu bringen, noch nicht vollständig realisiert. Darüber hinaus hat die Dekonstruktion und das Re-/Upcycling in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, da die kontinuierliche Nutzung von Polymeren zu übermäßigen Mengen an Plastikabfällen geführt hat. Daher bleibt die Nachfrage nach neuen Polymernetzwerken, die fortschrittliche Anwendungen ermöglichen und gleichzeitig eine vernünftige Lebenszyklusanalyse bieten, bestehen. Stark erforschte Materialklassen in dieser Hinsicht sind Metall-organische Gerüste (MOFs), kovalente organische Gerüste (COFs), supramolekulare Polymere, und dynamische kovalente Polymernetzwerke. Die durchgeführte Forschung zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis darüber zu erlangen, wie man die Architektur von Polymernetzwerken steuern kann, um neue Funktionen in bestehende Materialien einzuführen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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