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Die Erzählung von der Jehu-Revolution und die Komposition der Elia-Elisa-Erzählungen

Antragstellerin Dr. Susanne Otto
Fachliche Zuordnung Evangelische Theologie
Förderung Förderung von 2000 bis 2001
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5305046
 
Nach wie vor werfen Umfang und Anordnung der Elia-Elisa-Erzählungen Fragen auf. Umstritten ist insbesondere, in welcher Form die Elia- und Elisa-Überlieferung ursprünglich vorlag und in welcher Weise sie in das Deuteronomistische Geschichtswerk (Dtn 1-2. Kön 25) eingebaut wurde. Um den Grundbestand des Deuteronomistischen Geschichtswerks (DtrG) und seine nachdeuteronomistischen Erweiterungen zu ermitteln, wird zunächst die fest im DtrG verankerte Erzählung von der Jehu-Revolution analysiert. Als Eckstein der deuteronomistischen Darstellung der Epoche von Ahab bis Jehu (1. Kön 16,29-2.Kön 10,36) eröffnet sie, zusammen mit den deuteronomistischen Beurteilungen der Nordreichskönige, wesentliche Einblicke in das Geschichtskonzept der deuteronomistischen Redaktoren der Königsbücher. So wird es möglich, zwischem dem deuteronomistischen Geschichtsbild entsprechenden Erzählungen (1.Kön 21; 2.Kön 1) und nachdeuteronomistischen Ergänzungen, die dasselbe sprengen (1.Kön 17-19.20.22;2.Kön 2; 3,4-8,16;13,14-21), zu unterscheiden. Auf dieser Basis wird im folgenden die nachdeuteronomistische Wachstumsgeschichte der Königsbücher im Bereich von 1.Kön 16,29 - 2.Kön 10,36 erarbeitet, wobei auch die vorausgehende Entstehungsgeschichte der Elia-Elisa-Überlieferung beleuchtet wird.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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