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Fremdstoff metaboliserende Enzyme in der Pathogenese und Prävention des Pankreaskarzinoms

Applicant Dr. Jens Standop
Subject Area Orthopaedics, Traumatology, Reconstructive Surgery
Term from 2001 to 2002
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 5310604
 
Das Pankreaskarzinom ist eine Erkrankung mit steigender Inzidenz und fataler Prognose. Epidemiologische Studien zeigen, daß Umweltfaktoren wie die Belastung mit Karzinogenen, zusammen mit der individuellen Disposition eine entscheidende Rolle spielen. Die Aktivierung von endogenen und exogenen Karzinogenen erfolgt in der Regel über ein Cytochrom P450 (CYP) abhängiges Enzymsystem. Die Verteilung und Aktivität dieser Isoenzyme unterliegen einer großen interindividuellen Variabilität. Untersuchungen über ihre Lokalisation im Pankreas sind bislang nur unvollständig. Wir glauben, daß sich nach Identifizierung von Karzinogen-metaboliserenden CYP-Enyzmen und ihrer genauen zellulären Verteilung Aussagen zum individuellen Risiko, an einem Pankreaskarzinom zu erkranken, treffen lassen. Tierexperimentell lassen sich (durch Nitrosamingabe) nur im Hamsterpankreas Karzinome duktalen Phänotyps induzieren. Morphologisch sind diese Tumore kaum von duktalen Karzinomen des humanen Pankreas zu unterscheiden. Grundlage der vorgestellten Versuche ist der Vergleich des Hamsterpankreas mit weiteren Labortieren, deren Pankreas gegenüber Nitrosamen resistent ist. Erste eigene Untersuchungen deuten darauf hin, daß die Spezies-spezifische Verteilung der CYP-Enzyme für die unterschiedliche Karzinogenwirkung verantwortlich ist.
DFG Programme Research Fellowships
 
 

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