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Bedeutung von `Toll-like`-Rezeptoren für die Präsentation von Antigen und Aktivierung von T-Zellen

Antragstellerin Dr. Vanessa Doreen Redecke
Fachliche Zuordnung Immunologie
Förderung Förderung von 2001 bis 2004
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5341866
 
Die Aktivierung von zytotoxischen T-Zellen durch Antigen-präsentierende Zellen (APC), wie dendritische Zellen, stellt einen entscheidenden Schritt für die Immunabwehr von Mikroorganismen und Tumoren dar. Voraussetzung für diese Aktivierung ist die Präsentation von Antigen im Kontext mit Molekülen des MHC, sowie die Expression konstimulierender Moleküle durch APCs. Hierfür wiederum ist die Aktivierung und Reifung dieser APC notwendig, wobei Rezeptoren der 'Toll-like'-Familie (TLR) wesentliche Bedeutung zukommt. Experimentell können gleichzeitige Antigenpräsentation und APC-Aktivierung durch Konjugation von Antigen mit sog. immunstimulierenden Oligonukleotiden erreicht werden. Mit Hilfe dieser Konjugate gelang es, in vivo - eine T-Helfer-Zell-unabhängige - zytotoxische T-Zellantwort hervorzurufen, deren Effektivität in einem Tumormodell belegt werden konnte. Hier stellen sich nun interessante, grundlegende Fragen: Zellen welcher Differenzierung unter den APCs sind die Induktoren der Immunantwort? Wie erhält exogenes Protein Zugang zur MHC Klasse I-Präsentation (Kreuzpräsentation)? Kommt bestimmten Rezeptoren auf APCs hierbei eine spezifische Rolle zu (z.B. TLR9, TLR2, TLR4, CD40) und können bestimmte Signaltransduktionswege identifiziert werden, die Kreuzpräsentation regulieren? Mithilfe von Konjugaten des Modellantigens Ovalbumin und weiteren TLR-Liganden, wie LPS, soll die Rolle spezifischer TLRs für die Kreuzpräsentation in vitro und ihrer Bedeutung für komplexe Immunantworten in vivo untersucht werden.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
 
 

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