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Das autonome Porträt in Florenz. Studien zu Ort, Funktion und Entwicklung des florentinischen Bildnisses im Quattrocento

Antragstellerin Dr. Susanne Kress
Fachliche Zuordnung Kunstgeschichte
Förderung Förderung von 2001 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5346627
 
Die vorliegende Studie untersucht die Gattung des gemalten autonomen Florentiner Porträts im 15. Jahrhundert unter den besonderen Fragestellungen nach ihrem Ort und ihrer Funktion. Ein zentrales Anliegen der Arbeit ist es, methodische Alternativen zur bisherigen Porträtforschung der Renaissance zur Diskussion zu stellen. Die Gattung autonomer Florentiner Porträts wird deshalb nicht - wie bisher in der kunsthistorischen Renaissanceforschung üblich - ausschließlich entwicklungsgeschichtlich, stilistisch, monographisch oder werkimmanent untersucht. Vielmehr steht im Vordergrund die Analyse zeitgenössischer Quellen und sozialhistorischer Bedingungen. Während im ersten Teil der Arbeit anhand der Auswertung von historischem Quellenmaterial erstmals der genaue Aufbewahrungs- und Präsentationsort der Gattung rekonstruiert wird, stehen im zweiten Teil ausgewählte Einzelporträts und verschiedene Porträttypen im Zentrum der Untersuchung, die hauptsächlich unter der Fragestellung ihrer Funktion analysiert werden. Es kann gezeigt werden, daß sich a) durch die Rekonstruktion des historisch-sozialen Kontextes der Porträtierten und b) durch die formale Bildanalyse bestimmter Porträttypen neue und differenzierte Erkenntnisse über die Gattung und ihre Protagonisten gewinnen lassen.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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