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Chirale triazacyclononan-funktionalisierte Cyclopentadienid-Liganden und ihre Komplexe mit zwei- und dreiwertigen Lanthanoiden

Antragsteller Dr. Volker Knapp
Fachliche Zuordnung Anorganische Molekülchemie - Synthese, Charakterisierung
Förderung Förderung von 2001 bis 2003
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5349558
 
Aufbauend auf eigenen Arbeiten über Calciumorganyle mit einfach und mehrfach anionischen, sauerstoffsubstituierten Organophosphanen sollen neuartige chirale Lanthanoidkomplexe dargestellt und ihre Eignung für die homogene Polymerkatalyse untersucht werden. Als Metallzentren sollen dabei die Lanthanoide Ytterbium, Europium und Samerium in ihrer zwei- und dreiwertigen Form im Mittelpunkt stehen. Als Liganden sind Cyclopentadienyle vorgesehen, die mit einem Makrozyklus mit drei Stickstoffen als Donoratome, insbesondere Triazacyclononan, funktionalisiert sind, so daß eine ansa-artige Ligandstruktur entsteht. Ihre potentielle Eignung als homogenen Katalysatoren für die Polymerisation sollte durch ihre Ähnlichkeit mit den ebenfalls homogenen Katalysatoren vom Brintzinger/Kaminsky-Typ gegeben werden. Die zu untersuchenden LIganden zeichnen sich vor allem dadurch aus, daß sie nur monoanionisch sind, um so die niedrige Oxidationsstufe des Zentralatoms gegenüber den Zirkonium-Komplexen zu berücksichtigen. Der makrozyclischer Substituent reduziert dabei gleichzeitig die elektronische und sterische Ungesättigtheit der Lanthanoidzentren. Er läßt sich zudem leicht sterisch und elektronisch an die unterschiedlichen Metallzentren anpassen.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
 
 

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