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Überbrückte dreikernige Metallocene: Synthese, Charakterisierung und Reaktivität dreidimensionaler Analoga des Triphenylmethyl-Systems

Fachliche Zuordnung Organische Molekülchemie - Synthese, Charakterisierung
Förderung Förderung von 2001 bis 2004
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5353566
 
Ähnlich dem resonanzstabilisierten Triphenylmethyl-System (Kation, Radikal, Anion) sollen entsprechende Derivate von Metallocenen, zunächst des Ferrocens, hergestellt und untersucht werden. Deren Chemie interessiert hinsichtlich intramolekularer Elektronentransfer-Reaktionen sowie intermolekular als Monomerbausteine für kettensteife, dreifach Ferrocen-überbrückter Oligomere und Polymere. Zur Synthese der Monomerbausteine soll von bekannten Ferrocenophan-Derivaten ausgehend eine dritte Ferrocen-Einheit eingeführt werden. Die kationischen, radikalischen oder anionischen, rigiden, dreifach überbrückten Ferrocenophane sollen spektroskopisch sowie durch Dichtefunktionalrechnungen (DFT) charakterisiert werden. Besonderes Augenmerk soll auf die elektrochemische Reduktion der Carbenium-Ionen gelegt werden, da diese zu Mono- und Diradikalen führen sollte, welche zur intermolekularen Kupplung befähigt sein dürften. Dies würde zu neuartigen, kettensteifen Systemen führen. Innerhalb der Oligomere sollte ein intramolekularer Elektronentransfer zwischen den p-Ebenen und damit entlang der Triferrocenylkette möglich sein.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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