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Effect of Statins on Neointima Formation in a Balloon Denuded and Radiated Hypercholesterolemic Rabbit
Antragsteller
Dr. Christian Dilcher
Fachliche Zuordnung
Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Strahlenbiologie
Förderung
Förderung von 2001 bis 2004
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5357004
Die Forschungsarbeit soll am Tiermodell die Wirkung intravasaler g-Bestrahlung (RT) in Arterien untersuchen. Die RT erfolgt nach vorausgegangener Dehnung und Einsetzen eines Stents. Ziel ist es, die bislang ungeklärten Ursachen des Edge Effect (ERS) nach RT zu erforschen. Als ERS bezeichnet man das Auftreten von erneuten Verengungen (Restenosen) am proximalen und distalen Ende des bestrahlten Gefäßabschnitts. Verengte Koronarien werden mittels eines aufblasbaren Ballons gedehnt werden (Perkutane transluminale coronare Angioplastie, PTCA). Häufig wird zusätzlich ein Stent eingesetzt. Durch PTCA und Stent wird die Gefäßwand verletzt und somit Zellen zur Proliferation angeregt, welche schließlich eine Restenose erzeugen. In tierexperimentellen und klinischen Studien konnte gezeigt werden, daß eine RT zu einer signifikanten Senkung der Restenoserate führt. Nach einer RT kann es zu einem ERS kommen, dessen Ursachen ungeklärt sind. Ohne RT entwickelt sich die Stenose diffus im Bereich des gesamten Stents und ähnelt der ursprünglichen Stenose (79). Mit verantwortlich für das Auftreten einer ERS ist möglicherweise der Dosisabfall an den Enden der Strahlenquelle längs des Gefäßes. Vermutlich trägt auch der "Geographic Miss" (GM) zu der Entstehung einer Restenose bei. Als GM bezeichnet man einen durch die Intervention verletzten, aber fälschlicherweise nicht bestrahlten Gefäßabschnitt. Diese Probleme sollen in Tierversuchen untersucht werden. Das Ziel ist es, zu einer deutlichen Verbesserung der Wirksamkeit intravasaler RT von Koronarien des Menschen beizutragen.
DFG-Verfahren
Forschungsstipendien
