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Das Restitutionsrecht des Staates nach illegaler Ausfuhr von Kulturgütern. Eigentumsordnung und völkerrechtliche Zuordnung
Antragsteller
Dr. Stefan Turner
Fachliche Zuordnung
Öffentliches Recht
Förderung
Förderung von 2001 bis 2002
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5365708
Gegenstand der Arbeit ist das völkerrechtliche Recht des Staates auf Rückführung von Kulturgütern, die im Frieden illegal aus dem staatlichen Territorium ausgeführt wurden. Die Untersuchung zielt auf das dogmatische Verständnis des Restitutionsrechts. Ausgangspunkt ist die Problematik der Sachzuordnung als Grundaufgabe des Rechts. Dabei sind die innerstaatliche Sachzuordnung, das Eigentum, und die völkerrechtliche Sachzuordnung zu unterscheiden. Im 1. Teil werden die völkerrechtlichen Grundlagen eines Restitutionsanspruchs untersucht. Gegenstand des 2. Teils sind die Versuche der Staaten, vor ausländischen Zivilgerichten gestützt auf öffentliches Eigentum die Herausgabe illegal exportierter Objekte durchzusetzen. Im 3. Teil werden die völkerrechtlichen Verträge untersucht, die einen Restitutionsanspruch vorsehen. Neben der Regelung der Eigentumslage wird dort ein neuartiger völkerrechtlicher Anspruch auf Herausgabe in das Territorium des Ausfuhrstaates eingeführt.
DFG-Verfahren
Publikationsbeihilfen
