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Der Beitrag von Reaktions-Effekt-Beziehungen zum inzidentiellen Lernen von Ereignisfolgen in seriellen Wahlreaktionsanforderungen

Antragsteller Dr. Michael Zießler
Fachliche Zuordnung Allgemeine, Kognitive und Mathematische Psychologie
Förderung Förderung von 1997 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5367028
 
Die Arbeiten im ersten Antragszeitraum des Forschungsprojekts "Reaktions-Effekt-Lernen" haben unser Wissen über die Natur serieller Lernprozesse in einer Hinsicht entscheidend erweitert: Es darf nun als gesichert gelten, daß das Lernen von Ereignissequenzen in seriellen Wahlreaktionsanforderungen zu einem wesentlichen Teil auf dem Erwerb von (nicht notwendigerweise explizierbarem) Wissen über die Beziehungen zwischen individuellen Reaktionen und den daraufhin jeweils folgendne Veränderungen der Reizsituation beruht. Nach dieser Auffassung lernen die Vpn in seriellen Wahlreaktionsexperimenten Assoziationen zwischen ihren eigenen Handlungen (der Tastendruckreaktionen) und den darauf folgenden Veränderungen in der Reizsituation. Mit anderen Worten: die Vpn lernen offensichtlich, daß spezifische (Re)Aktionen zu spezifischen Effekten führen. Das Ziel des gegenwärtigen Forschungsvorhabens besteht darin, die Natur der Prozesse, die im Ergebnis zu Handlungs-Effek-Lernen führen und die Rolle von Handlungseffekten bei der Steuerung einfacher Handlungen weitgehend zu spezifizieren. Auf dieser Grundlage sollte es möglich sein, die Prozeßcharakteristika serieller Lernprozesse genauer zu beschreiben. Damit kann von den geplanten Untersuchungen ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung einer Theorie serieller Lernprozesse unter impliziten Lernbedingungen erwartet werden.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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