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Nicht-wettbewerbliche Faktoren in der europäischen Fusionskontrolle - Wettbewerbspolitik zwischen Schutzpolitik und Gestaltung

Antragsteller Harald Mische
Fachliche Zuordnung Privatrecht
Förderung Förderung von 2002 bis 2003
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5369600
 
Die Dissertation analysiert das normative und politische Spannungsfeld, in dem fusionskontrollrechtliche Entscheidungen der Europäischen Kommission gefällt werden. Die EU hat das Ziel erklärt, ihre fusionskontrollrechtlichen Befugnisse auszuweiten. Wegen der Kompromisse bei Verabschiedung der europäischen Fusionskontrollverordnung und substantieller Änderungen im Primärrecht der Europäischen Gemeinschaften war zu klären, ob und inwieweit die fusionskontrollrechtliche Rechtsanwendung vorwiegend von wettbewerbspolitischen Motiven getragen wird. Das Thema wurde bislang noch nicht wissenschaftlich bearbeitet. Der erste Teil der Arbeit behandelt Grundlegendes: Er weist den Schlüsselbegriffen 'Wettbewerbspolitik' und 'Industriepolitik' einen Inhalt zu. Anschließend werden industriepolitische Konzepte zusammengefaßt und den Funktionen des Wettbewerbs gegenübergestellt. Der zweite Teil klärt materielle und institutionelle Einfallstore nichtwettbewerblicher Zielsetzungen. Den Kernteil der Arbeit (3. Teil) stellt die Analyse maßgeblicher Einzelentscheidungen der Kommission durch eine über Datenbank erschlossene Auswahl von mehr als 6000 Nachrichtenquellen dar.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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