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Untersuchung zum Erkenntnispotential ethnographischer Sammlungen am Beispiel Alaskas

Antragstellerin Dr. Eike de Vries
Fachliche Zuordnung Ethnologie und Europäische Ethnologie
Förderung Förderung von 2003 bis 2008
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5401426
 
Erstellungsjahr 2008

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Ethnografische Sammlungen entstehen in Zusammenhängen, die kulturell und historisch wie auch persönlich, d.h. durch den Sammler, seinen Auftrag und seine Biografie, geprägt sind. Sie sind kulturelle und historische Dokumente. Das Projekt geht der Frage nach, welche Informationen ethnografische Sammlungen bergen, welche Aussagen zu treffen die Sammlungen über die jeweilige Kultur erlauben. Um diese Fragestellung zu verfolgen, wurden vier Sammlungen aus aufeinander folgenden Zeiträumen von der Nordwestküste Amerikas, vor allem Alaskas, ausgewählt. Sie wurden in ihren jeweiligen historischen Zusammenhang gestellt, in dem die US-amerikanische Präsenz zunehmend Einfluss auf die indigene Völker der Küste nahm. Die Sammlungen wurden einerseits in Bezug auf diesen Einfluss hin betrachtet. Andererseits wurden die Biografien der Sammler, ihr Auftrag und die Umstände der Sammlungsentstehung vergleichend untersucht, um dann die Aussagefähigkeit ethnografischer Sammlungen zu erfassen und zu erläutern.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

  • (2005). Aurel und Arthur Krause in Alaska: Entstehung einer Sammlung. In: C. Bender, C. Carstensen, H. Kammler und S. S. Kasprycki (Hg.), Ding - Bild - Wissen, pp. 53-64. Köln: Rüdiger Koppe Verlag
    de Vries, E.
  • (2005). Die Krause Sammlung und ihr Weg in die Museen. Baessler Archiv 53, 75-90
    de Vries, E.
 
 

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