Inquiry into the potential of knowledge of ethnographic collections taking the example of Alaska
Final Report Abstract
Ethnografische Sammlungen entstehen in Zusammenhängen, die kulturell und historisch wie auch persönlich, d.h. durch den Sammler, seinen Auftrag und seine Biografie, geprägt sind. Sie sind kulturelle und historische Dokumente. Das Projekt geht der Frage nach, welche Informationen ethnografische Sammlungen bergen, welche Aussagen zu treffen die Sammlungen über die jeweilige Kultur erlauben. Um diese Fragestellung zu verfolgen, wurden vier Sammlungen aus aufeinander folgenden Zeiträumen von der Nordwestküste Amerikas, vor allem Alaskas, ausgewählt. Sie wurden in ihren jeweiligen historischen Zusammenhang gestellt, in dem die US-amerikanische Präsenz zunehmend Einfluss auf die indigene Völker der Küste nahm. Die Sammlungen wurden einerseits in Bezug auf diesen Einfluss hin betrachtet. Andererseits wurden die Biografien der Sammler, ihr Auftrag und die Umstände der Sammlungsentstehung vergleichend untersucht, um dann die Aussagefähigkeit ethnografischer Sammlungen zu erfassen und zu erläutern.
Publications
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(2005). Aurel und Arthur Krause in Alaska: Entstehung einer Sammlung. In: C. Bender, C. Carstensen, H. Kammler und S. S. Kasprycki (Hg.), Ding - Bild - Wissen, pp. 53-64. Köln: Rüdiger Koppe Verlag
de Vries, E.
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(2005). Die Krause Sammlung und ihr Weg in die Museen. Baessler Archiv 53, 75-90
de Vries, E.
