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Europäischer Sozialismus in den Anfangsjahren des Kalten Krieges
Antragsteller
Dr. Peter Heumos
Fachliche Zuordnung
Neuere und Neueste Geschichte (einschl. Europäische Geschichte der Neuzeit und Außereuropäische Geschichte)
Förderung
Förderung von 2003 bis 2004
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5404565
Die vorliegende Edition enthält 125 Dokumente (119 Erstveröffentlichungen)zu den Beziehungen zwischen osteuropäischen(bulgarischen, polnischen, rumänischen, ungarischen, tschechoslowakischen)und westeuropäischen Sozialisten während derersten Phase des Wiederaufbaus der Sozialistischen Internationalenach dem zweiten Weltkrieg. Unter Führung der britischenLabour Party als der stärksten europäischen Arbeiterparteiverknüpfte dieser Wiederaufbau die Perspektive einer sozialistischenUmgestaltung Europas über den "dritten Weg" bewusstmit dem Versuch der Sicherung der Bestandsbedingungen derAnti-Hitler-Koalition, der eine Politik der Konfliktvermeidunggegenüber der Sowjetunion voraussetzte. Dies und das Ausklammernder strittigen Frage der Rekonstruktion der Internationaleals Arbeiterinternationale, also unter Einschluss kommunistischerParteien, ermöglichten bis Ende 1947 eine vergleichsweisehohe west-östliche Integration der europäischen sozialistischenBewegung, ehe diese vor allem durch die deutsche Frage polarisiertund entlang der west-östlichen Blockbildung gespaltenwurde.
DFG-Verfahren
Publikationsbeihilfen
