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Mystiker - Magier - Theosoph - Theurg: Alexander Skrjabin und seine Zeit
Antragstellerin
Dr. Marina Lobanova
Fachliche Zuordnung
Musikwissenschaften
Förderung
Förderung in 2004
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5409892
Im Buch wird das philosophische System und die Poetik AlexanderSkrjabins erfasst. Das Schaffen des Komponisten wird im Zusammenhangmit verschiedenen Kunstrichtungen, vom Symbolismus undJugendstil bis hin zum Futurismus, dargestellt. Im Buch werdenzahlreiche religiöse, mystische, philosophische, ethische undästhetische Theorien und Konzepte analysiert, darunter dieLehren von J.G. Fichte, A. Schopenhauer. Fr. Nietzsche, R.Wagner, S. Solowjew, S. Trubezkoj, S. Bulgakow, N. Berdjaew, H.Blavatsky, Wjatsch. Iwanow sowie Elemente der Suftik, der Gnosisusw., welche Skrjabins System beeinflussten. Skrjabins Werkwird als eine Synthese zwischen den verbal formulierten Ideenund dem konkreten musikalischen Material sowie den programmatischenVorstellungen betrachtet und charakterisiert. Die erstmalsveröffentlichten Skizzen aus Skrjabins Archiv werfen einneues Licht aus den kompositorischen Prozess sowie die Denkweisedes Komponisten. Die Untersuchungen einer theoretischenReflexion des Schaffens Skrjabins bezeugen, dass eine bahnbrechendeTheorie aufgrund der schöpferischen Methode Skrjabinsentstand. Von dem Komponisten persönlich fragmentarisch artikuliert,wurde sie in großen Zügen von Leonid Sabaneew zusammengefasstund formuliert und in den Werken und Schriften vonNikolaj Roslawez weiter entwickelt.
DFG-Verfahren
Publikationsbeihilfen
