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In vitro Selektion und Charakterisierung von peptidischen Antagonisten gegen Chemokin-Rezeptoren und Evaluierung ihrer Wirkung auf die Entstehung von Arteriosklerose

Subject Area Public Health, Healthcare Research, Social and Occupational Medicine
Term from 2003 to 2007
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 5413625
 
Bei inflammatorischen Prozessen werden die Signale zur Aktivierung von Leukozyten über Chemokine und deren Rezeptoren, sogenannte G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR's) vermittelt. Es wird vermutet, dass sowohl das Expressionsmuster der GPCR's als auch die Antwort der Zellen auf die Bindung von Chemokinen entscheidenden Einfluss auf die Rekrutierung von Leukozyten an den Ort der Entzündung hat. Durch den Einsatz von spezifischen Antagonisten gegen die GPCR's sollte es möglich sein, die Migration und Rekrutierung der Immunzellen zu modulieren. Bei der Ausbildung von Arteriosklerose spielen die beiden Chemokin-Rezeptoren CCR2 und CXCR2 für eben diese Anlockung eine bedeutende Rolle. In dem hier vorgestellten Forschungsprojekt sollen mittels einer in vitro Selektion von funktionalen Peptiden, neuartige hochspezifische und funktional wirksame Antagonisten gegen diese beiden Rezeptoren aus einer kombinatorischen Bibliothek von Peptiden isoliert werden. Die gefundenen Antagonisten sollen mit klassischen Bindungsstudien als auch über funktionale Studien im Zellkontext oder im Tiermodell charakterisiert werden. Damit sollen Hilfsmittel generiert werden, um den frühen Entstehungsprozess von arteriosklerotischen Plaques genauer zu studieren und zu charakterisieren.
DFG Programme Research Fellowships
 
 

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