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Genus im Althochdeutschen

Antragstellerin Dr. Regine Ida Froschauer
Fachliche Zuordnung Einzelsprachwissenschaften, Historische Linguistik
Förderung Förderung von 2003 bis 2004
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5414407
 
Die Analyse aller Textbelege aller in den althochdeutschenWörterbüchern mit Mehrfachgenus verzeichneten Substantive hatergeben, dass den verschiedenen Genera im Sinne der von E.Leiss formulierten Ausgangshypothese zumindest resthaft semantischeFunktionen zugeschrieben werden können. Damit bestätigtsich die historische Interpretation der Genuskategorie alseiner echten, ursprünglich für jedes Substantiv frei wählbarenKategorie, die nicht mit dem Sexus korreliert war, sondern diebegriffliche Prägung einer Größe als zählbare Einzelinheit(Singulativum - "Maskulinum"), als Gesamtheit (Kollektivum -"Femininum") oder als ungegliederte Masse (Kontinuativum -"Neutrum") erlaubte.Die Publikation der Ergebnisse ist in der Form geplant, dassder darstellende Teil als Buch gedruckt, der dokumentiertendeTeil als CD beigegeben wird. Die Material-CD enthält alle einzelnenBelegstellen der Materialkorpora Untersuchungsmaterial Iund II in alphabetischer Ordnung unter den Rubriken: Belegwiedergabe(Einzelwort), grammatische Form, Textquelle, althochdeutscherKontext (Belegstelle), lateinisches Lemma (soweiteine lateinische Vorlage für den althochdeutschen Beleg unmittelbargegeben war), Bedeutungsangabe und Genusangabe. DieVorbereitung der Publikation ist nahezu abgeschlossen.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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