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Die Bedeutung der DNA Hypermethylierung tumorassoziierter Gene im Serum als prognostischer Tumormarker des nicht-kleinzelligen Bronchial-Karzinoms (NSCLC)
Antragsteller
Professor Dr. Jan Brabender
Fachliche Zuordnung
Allgemein- und Viszeralchirurgie
Förderung
Förderung von 2004 bis 2007
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5420914
Maligne Erkrankungen der Lunge sind die häufigste krebsbedingte Todursache in den USA und Europa. Die 5-jahres Überlebenswahrscheinlichkeit der nicht-kleinzelligen Bronchial-Karzinome (NSCLC) liegt unter 15%. Ein Grund für die schlechte Prognose ist, dass viele Patienten bei Erstdiagnose ein fortgeschrittenes, inoperables Tumorstadium aufweisen und Tumorrezidive zu spät erkannt werden. Die Entwicklung eines sensitiven und spezifischen Tumormarkers zur Früh- und Rezifiv-Diagnose würde somit zu einer Verbesserung der Therapie und der Prognose der NSCLC führen. Kürzlich konnte die Hypermethylierung von APC-DNA im Serum als ein prognostischer Marker bei Patienten mit Adenocarcinom im Ösophagus identifiziert werden. Ein Einfluss der DNA-Hypermethylierung im Tumorgewebe auf die Prognose von Patienten mit NSCLC konnte bereits für DAPK, APC zbd MGMT beschrieben werden. In Analogie zum Ösophagus-Karzinom könnte der Nachweis dieser epigenetischen Veränderung im Serum als ein potenzielles Screening-Verfahren zur Diagnose und zur Prognoseabschätzung von nicht-kleinzelligen Lungentumoren dienen.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
