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Die Untersuchung Rezeptor-vermittelter Interaktionen zwischen antimikrobiellen Peptiden und Zellen des Immunsystems

Antragstellerin Dr. Afsaneh Soruri
Fachliche Zuordnung Immunologie
Förderung Förderung von 2004 bis 2008
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5421601
 
Defensine und Cathelicidine sind kleine antimikrobielle Peptide, die vom Organismus als Antibiotika-ähnliche Effektormoleküle im Rahmen der Infektabwehr gebildet werden. Über die Bindung an den Chemokinrezeptor CCR6 auf Lymphozyten und dendritischen Zellen sollen die b-Defensine 2 und 3 auch einen Einfluß auf die adaptive Immunantwort ausüben. Ob es neben CCR6 noch weitere Rezeptoren für Defensine gibt und welche Rolle diese bei der Immunantwort spielen, ist unbekannt. Durch eigene Voruntersuchungen in einem neu etablierten SCID Mausmodell konnten wir zeigen, daß die humanen b-Defensine 2 und 3 potente Chemotaxine für Makrophagen und dendritische Zellen ohne Beteiligung von CCR6 sind. Auch für das a-Defensin HNP-1 konnte eine chemotaktische Wirkung auf Makrophagen in vivo nachgewiesen werden. Auf diesen Ergebnissen aufbauend stellt unser Forschungsvorhaben die Untersuchung der Bedeutung antimikrobieller Peptide für die Wanderung und Differenzierung immunkompetenter Zellen in den Mittelpunkt. Wir wollen die an diesen Vorgängen beteiligten Rezeptoren sowie ihr zelluläres Expressions- und Aktivitätsprofil charakterisieren. Diese Arbeiten sollen dazu beitragen, die Bedeutung antimikrobieller Effektormoleküle an der Schnittstelle zwischen angeborener und erworbener Immunität besser zu verstehen.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
Beteiligte Person Professor Dr. Jörg Zwirner
 
 

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