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Zusammenhang zwischen Myopodin und Blasenkrebs
Antragstellerin
Dr. Jacqueline Delfgaauw
Fachliche Zuordnung
Hämatologie, Onkologie
Förderung
Förderung von 2004 bis 2008
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5437020
Die Tumorentstehung bei Brustkrebs ist nicht nur von Veränderungen maligner Zellen abhängig, sondern auch von deren Umgebung. Brustepithelzellen sind eingelagert in eine Schicht, die vor allem aus Fettzellen besteht, welche anscheinend über sezernierte Faktoren einen enormen Einfluß auf normale wie krebsartige Epithelzellen ausüben und so auf Wachstum und Überleben von Epithelzellen einwirken. Bisher ist aber weder bekannt welche dieser Faktoren für das Überleben von Brustepithelzellen benötigt werden, noch wie diese unbekannten Faktoren zur Entstehung und Entwicklung von Brustkrebs beitragen. Molekular- und zellbiologische Analysen sollen deshalb die gegenseitige Beeinflussung von Tumorzellen und Fettgewebe über lösliche Faktoren klären. Untersuchungen eines Kandidatenfaktors (Typ-VI Kollagen) mit Hilfe von Mäusen, die diesen Faktor nicht mehr synthetisieren können (sog. Knock-out Mäuse), sollen dazu beitragen, diese Wechselwirkungen zu verstehen. Das Projekt stellt einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der molekularen Mechanismen von Entstehung und Entwicklung von Brustkrebs dar, und kann somit langfristig Bedeutung für Diagnostik und Therapie haben.
DFG-Verfahren
Forschungsstipendien
Internationaler Bezug
USA
