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Erhöhung der Prozesseffizienz beim Laserstrahlschmelzen durch Einstellung einer prozessspezifischen Schmelzspurgeometrie mittels zeitlich und örtlich modulierter Energiedeposition (T09) (T09#)
Fachliche Zuordnung
Fügetechnik und Trenntechnik
Ur- und Umformtechnik, Additive Fertigungsverfahren
Ur- und Umformtechnik, Additive Fertigungsverfahren
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 236616214
Für die additive Fertigung, bei der Bauteile mittels Laserstrahlschmelzen aus einem Pulverbett oder mittels eines Pulvergasstrahls erzeugt werden, soll durch Anwendung der im Teilprojekt gewonnen Erkenntnisse zum modulierten Laserstrahlschweißen eine signifikante Steigerung der Aufbaugeschwindigkeit erreicht werden. Eine ultraschnelle Strahlmodulation erlaubt eine signifikante Reduktion des Überlappgrads einzelner Schmelzespuren und somit eine Effizienzsteigerung um den Faktor 2. Wissenschaftliche Fragestellungen bestehen hier vor allem in der Grenzwertermittlung des Übergangs vom Wärmeleitungsschweißen zum keyhole-basierten Schweißen bei pulverförmigen Ausgangswerkstoffen.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche (Transferprojekt)
Teilprojekt zu
SFB 1120:
Bauteilpräzision durch Beherrschung von Schmelze und Erstarrung in Produktionsprozessen
Antragstellende Institution
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Unternehmen
Nikon SLM Solutions AG
Teilprojektleiter
Professor Dr.-Ing. Arnold Gillner
