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Die Visualisierung des Unsichtbaren: Der Maternal Turn in künstlerischen und kuratorischen Praktiken in Mitteleuropa
Antragstellerin
Professorin Dr. Jordan Troeller
Fachliche Zuordnung
Kunstgeschichte
Förderung
Förderung seit 2025
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 564205796
Das Projekt analysiert zeitgenössische künstlerische und kuratorische Praktiken, die die gelebte und situierte Erfahrung des Mutterseins zum Ausdruck bringen. Das meiste Material, das in diesem Projekt untersucht wird, stammt aus Mitteleuropa (vor allem aus Polen, Deutschland, der Tschechischen Republik und der Slowakei) nach der Wende von 1989, aber es werden auch Kunstwerke und Künstler untersucht, die sich während der Zeit des Kalten Krieges mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Das Projekt konzentriert sich auf die Art und Weise, wie Kunstschaffende - Künstler, Kunstgruppen, Kuratoren und Kunstinstitutionen - sich mit den physischen, psychologischen, sozialen und politischen Aspekten des Kinderkriegens und -aufziehens auseinandersetzen. Das Projekt zeigt auf, auf welche Weise zeitgenössische künstlerische und kuratorische Darstellungen von Mutterschaft die Institution der Mutterschaft als Ort unterdrückender Stereotypen in Frage stellen. Stattdessen reflektieren diese Künstlerinnen und Künstler gelebte Überschneidungen zwischen geschlechtlichen, ethnischen, sozialen und anderen Identitäten und Formen der Verkörperung, Geografien, Machtverhältnissen und Praktiken. Praktiken und bringen das kritische Potenzial nicht-essentieller und nicht-normativer Mutterschaft zum Vorschein, einschließlich rassisch andersartiger oder anderweitig marginalisierter mütterlicher Erfahrungen. Unter Verwendung der kritischen feministischen Theorie als methodischem Ausgangspunkt untersucht das Projekt, wie sich Praktiken der Mutterschaft in der Kunst und im Kuratieren widerspiegeln und wie sie wiederum diese Disziplinen und Kunstinstitutionen verändern.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
Internationaler Bezug
Polen, Tschechische Republik
Partnerorganisation
Czech Science Foundation
Kooperationspartnerinnen
Professorin Zuzana Stefková, Ph.D.; Professorin Dr. Justyna Wierzchowska
