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Universalisierung, Integrität und individuelle Emissionen

Fachliche Zuordnung Praktische Philosophie
Förderung Förderung seit 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 564392145
 
Dieses Projekt untersucht Gründe für die Reduktion individueller Emissionen, die sich aus der Universalisierung emissionsintensiven Verhaltens ergeben können. Liefern die verschiedenen Universalisierungsstrategien klassischer moralphilosophischer Positionen, wie etwa des Kantianismus oder Kontraktualismus, plausible Gründe für die Reduktion individueller Emissionen? Inwiefern müssten in der moralischen Urteilsfindung auch die nicht-idealen Bedingungen berücksichtigt werden, unter denen individuelle Handlungen in unserer Welt erfolgen? Welche grundsätzlichen Implikationen ergeben sich hieraus für den Inhalt moralischer Pflichten zum Klimaschutz? Legen Ansätze, die sich eher auf das individuell gute Leben beziehen, weitere Gründe für Emissionsreduktionen nahe? Ist Universalisierbarkeit auch für tugendethische Überlegungen einschlägig, um integritätsunterminierende Konflikte zu erklären?
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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