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Die Politik der Anerkennung: Wie sozialer Status und Anerkennung die Verbundenheit mit der Demokratie in Frankreich und Deutschland prägen
Antragstellerin
Professorin Dr. Kathrin Ackermann
Fachliche Zuordnung
Politikwissenschaft
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 567439005
Das Projekt „The Politics of Recognition: How Social Status and Recognition Shape Attachment to Democracy in France and Germany” (RECOGNITION) untersucht, wie subjektiver sozialer Status, Anerkennung und Elitenrhetorik die Verbundenheit mit der Demokratie beeinflussen. Es wird argumentiert, dass der Mangel an Anerkennung und nicht der niedrige Status allein die Hinwendung zu Anti-Establishment-Politik bestimmt. Unter Verwendung quantitativer Methoden werden Bevölkerungsumfragen, Experimente und eine Elitenbefragung in Deutschland und Frankreich kombiniert, um zu untersuchen, wie Statuswahrnehmungen und Anerkennung politisches Vertrauen, Partizipation und Einstellungen zur Demokratie beeinflussen. Das Projekt ist in vier Arbeitspakete gegliedert, wobei die beiden nationalen Teams unterschiedliche Arbeitspakete verantworten. Regelmäßige Teamsitzungen und Workshops mit externen Experten werden die Durchführung des Projekts unterstützen. Durch die Integration von Erkenntnissen aus Politikwissenschaft und Soziologie bietet das Projekt eine umfassende Analyse von sozialem Status, Anerkennung und Verbundenheit mit der Demokratie.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
Internationaler Bezug
Frankreich
Partnerorganisation
Agence Nationale de la Recherche / The French National Research Agency
Kooperationspartner
Dr. Maximilian Filsinger
