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Entschlüsselung der lithosphärischen Struktur Zentralasiens durch Clusteranalyse und geophysikalische Modellierung

Fachliche Zuordnung Physik des Erdkörpers
Geologie
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 569600870
 
In diesem Projekt wird die lithosphärische Struktur des mongolischen Teils des zentralasiatischen Orogengürtels untersucht, der durch mehrere Akkretions- und Kollisionsprozesse geformt wurde. Um dieses Gebiet zu entschlüsseln, kombinieren wir Cluster-Analysen mit Invers- und Vorwärtsmodellen geophysikalischer Daten, um das Vorkommen eines felsischen Kuste und deren Ausdehnung zu untersuchen und die an der mongolischen oroklinalen Biegung beteiligten Suturzonen und Subduktionen zu ermitteln. Unser Ansatz integriert mehrere geophysikalische und geochemische Daten und modelliert sowohl die Architektur der Kruste als auch der Lithosphäre auf der Skala der mongolischen Collage und zweier datenreicher Teilgebiete. Die daraus resultierenden Modelle sollen die Diskrepanzen zwischen den vorgeschlagenen tektonischen Strukturen und den Potenzialfelddaten erklären, indem verschiedene lithosphärische Bereiche und Tiefen erforscht werden. Unser multidisziplinärer Ansatz bietet neue Perspektiven für die lithosphärische Architektur und die tektonische Entwicklung der Region.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
Internationaler Bezug Tschechische Republik
Partnerorganisation Czech Science Foundation
Kooperationspartnerin Alexandra Guy, Ph.D.
 
 

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