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Mechanosensation bei der Entwicklung und Heilung des Saumenepithels
Antragsteller
Julian Petersen, Ph.D.
Fachliche Zuordnung
Zahnheilkunde; Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Entwicklungsbiologie
Entwicklungsbiologie
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 569775823
Das Junctional Epithelium (JE) ist eine wichtige Struktur, die die feindliche Umgebung der Mundhöhle vom Zahnhalteapparat trennt. Seine Fehlfunktion führt zu Parodontitis und letztlich zum Zahnverlust. Die Mechanismen, die das regenerative Potenzial des JE aktivieren, sind noch weitgehend unbekannt. Dieses Kooperationsprojekt zwischen der Masaryk-Universität (CZ) und der Universität Leipzig (DE) zielt darauf ab, die mechanosensorischen Eigenschaften der JE im Zusammenhang mit ihrer Entwicklung, mechanischen Belastung und Entzündung aufzudecken. Um unsere Ziele zu erreichen, werden wir einen umfassenden methodischen Ansatz anwenden, der metabolisches Labeling, gezielte Knockouts von PIEZO1/2, Lineage Tracing, räumliche Transkriptomik und 3D-Bildgebung in Ganzkörperaufnahmen umfasst. Letztendlich werden wir die zellulären und molekularen Mechanismen untersuchen, die der De-novo-Bildung von JE um Zahnimplantate herum zugrunde liegen. Diese Forschung wird die grundlegenden Mechanismen der JE-Regeneration in Bezug auf die Mechanosensibilität aufklären. Unsere Erkenntnisse könnten zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze in der Kieferorthopädie, der Behandlung von Parodontalerkrankungen oder der besseren Integration von Zahnimplantaten führen.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
Internationaler Bezug
Tschechische Republik
Kooperationspartner
Privatdozent Jan Krivanek, Ph.D.
