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Wechselwirkung von molekularer Chiralität und intermolekularem Coulomb-Zerfall (A07*)
Fachliche Zuordnung
Optik, Quantenoptik und Physik der Atome, Moleküle und Plasmen
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 328961117
Dieses Projekt erforscht die Rolle von Chiralität in intermolekularen Energietransferprozessen. Wir werden untersuchen, wie sich die Händigkeit im intermolekularen Coulomb-Zerfall (ICD) manifestiert, einem nichtlokalen Autoionisationsmechanismus, bei dem überschüssige Energie, die in einem (chiralen oder achiralen) Atom oder Molekül gespeichert ist, auf einen schwach gebundenen chiralen Nachbarn übertragen wird, wodurch letzterer ionisiert wird. Wir werden die Winkelverteilung von Elektronen messen, die durch resonanten ICD von einem chiralen Molekül emittiert werden, und die Effizienz von ICD für unterschiedliche Händigkeit von Energiedonor- und Akzeptormolekülen bestimmen.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution
Universität Kassel
Teilprojektleiter
Dr. Andreas Hans
