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Invasionssyndrome: Veränderung des Verständnisses und des Managements von biologischen Invasionen
Antragsteller
Professor Dr. Mark van Kleunen
Fachliche Zuordnung
Ökologie und Biodiversität der Pflanzen und Ökosysteme
Förderung
Förderung seit 2025
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 570576966
Die Globalisierung beschleunigt die Einführung von Pflanzenarten in Regionen jenseits ihrer natürlichen biogeografischen Grenzen. Einige dieser eingeführten Arten (im Folgenden „gebietsfremde Arten“) werden invasiv (d. h. sie etablieren sich und breiten sich über große Entfernungen aus), was dramatische Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und den Beitrag der Natur für den Menschen und sein Wohlergehen hat. In den letzten 60 Jahren haben Invasionsforscher versucht zu verstehen, welche gebietsfremden Pflanzen wo und wie invasiv werden. Diese Informationen sind von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, Invasionen gebietsfremder Pflanzen zu bekämpfen und ihre Auswirkungen möglicherweise zu mindern. Die bisher formulierten Verallgemeinerungen gelten jedoch nur selten für große räumliche, zeitliche oder artenspezifische Bereiche, und Experten argumentieren, dass Invasionen gebietsfremder Pflanzen nur in dem spezifischen Kontext, in dem sie auftreten, verstanden werden können. Wir sind der Meinung, dass diese Besonderheit nur scheinbar gültig ist und dass ihre Überwindung einen Paradigmenwechsel bei biologischen Invasionen bewirken und die derzeit von politischen Entscheidungsträgern und Praktikern verwendeten Ansätze für deren Bewältigung verändern kann. Zu diesem Zweck schlägt InvaSyn drei wichtige Schritte vor. Erstens argumentieren wir, dass ein tieferes Verständnis der Mechanismen, die Invasionen gebietsfremder Pflanzen vorantreiben, durch jahrzehntelange Forschung gefährdet ist, die sich hauptsächlich auf ökologische und umweltbedingte Faktoren konzentriert und dabei den Beitrag des Menschen zu Invasionsereignissen in großem Maßstab außer Acht lässt. Dank des Einsatzes neuer konservatorischer kulturomischer Ansätze werden wir Daten erhalten, die bisher nur schwer zugänglich waren, um die Invasionsprozesse zu charakterisieren. Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version).
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
Internationaler Bezug
Belgien, Brasilien, Israel, Schweden, Spanien, Südafrika, Taiwan, Tschechische Republik
Partnerorganisation
Agencia Estatal de Investigación; Belgian Science Policy Office (BELSPO); Department of Science and Innovation (DSI); Fundação de Amparo à Pesquisa do Estado de Minas Gerais; National Science and Technology Council (NSTC); Technology Agency of the Czech Republic; The Israel Science Foundation; The Swedish Research Council for Environment, Agricultural Sciences and Spatial Planning (FORMAS)
Kooperationspartnerinnen / Kooperationspartner
Professor Tom Bauler, Ph.D.; Professorin Dr. Michele Dechoum; Professorin Dr. Anke Fischer; Dr. Ana Novoa Pérez; Professor Dr. Petr Pysek; Professor Dr. David Richardson; Professor Dr. Uri Roll; Dr. Hugo Sanet; Dr. Vernon Visser; Professor David Zeleny, Ph.D.
