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Planungs- und Entscheidungsverzögerung in der Infrastrukturplanung – eine Ermittlung der Ursachen mittels Qualitative Comparative Analysis und Fallstudien

Fachliche Zuordnung Städtebau/Stadtentwicklung, Raumplanung, Verkehrs- und Infrastrukturplanung, Landschaftsplanung
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 571470647
 
Verzögerungen bei Infrastrukturplanungen sind zu einem alltäglichen Thema in Wissenschaft, Politik und Verwaltungspraxis geworden. Auffällig ist das Fehlen von empirischer Forschung zu den Gründen der Verzögerungen von Planungs- und Genehmigungsverfahren. Das vorliegende Projekt wird am Beispiel von S-Bahnvorhaben in deutschen Ballungsräumen die Gründe für Verzögerungen ermitteln und fokussiert dabei sowohl auf das Planfeststellungsverfahren als auch die gesamte Projektplanung. Dabei geht das Projekt in drei Schritten vor: zunächst wird eine Vollerhebung zu S-Bahnprojekten in deutschen Ballungsräumen im Zeitraum von 2000 – 2024 durchgeführt. Dem folgt die Durchführung einer Qualitative Comparative Analysis für 30 Planfeststellungsverfahren. Letzter Schritt der empirischen Erhebung ist eine Prozessanalyse durch Process-Tracing in vier Fallstudien. Dieser letzte Schritt bleibt nicht auf die Planfeststellungsverfahren begrenzt, sondern bezieht auch die Vorplanung und politischen Sondierungen zu dem S-Bahnprojekt vor dem förmlichen Planfeststellungsverfahren ein. Erwartet wird, dass Gründe für Verzögerungen im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens schwerer wiegen als das Verfahren selbst.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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