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ESI-Q-TOF-Massenspektrometer mit Ionenmobilität; UHPLC und MALDI-Quelle
Fachliche Zuordnung
Biologische Chemie und Lebensmittelchemie
Förderung
Förderung in 2025
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 572309846
Die Universität Hamburg betreibt die Technologieplattform Massenspektrometrie (TPMS), die aus zwei Core Facilities besteht. Um die Forschungsstrategie des Fachbereichs Chemie zu stärken, wird die Core Fascility Allgemeine Massenspektrometrie (CFMS) durch die Installation von zwei neuen Massenspektrometern aufgerüstet, die mit einer Flüssigkeits- bzw. einer Gaschromatographieanlage gekoppelt sind. In dem vorliegenden Antrag wird die Installation eines Quadrupol-Flugzeit-Massenspektrometers (Q-TOF) mit Ultrahochleistungsflüssigkeitschromatographie (UHPLC) sowie einer austauschbaren Quelle für matrixunterstützte Laserdesorptionsionisation (MALDI) für die CFMS beantragt. Dieses Gerät wird in erster Linie für Forschungszwecke von Gruppen eingesetzt, die sich den Schwerpunkten Proteomanalytik und Metabolomanalytik widmen. Darüber hinaus wird es für Routineanwendungen genutzt, wobei der Anteil dieser Anwendungen auf etwa 5–10 % geschätzt wird. Das Gerät findet Anwendung bei der Bearbeitung der folgenden spezifischen Forschungsfragen: Non-targeted und targeted Experimente mit Pflanzenproteinen zum Nachweis von verarbeitungsbedingten Veränderungen sowie von Veränderungen, die durch Reaktionen mit anderen Pflanzeninhaltsstoffen (z.B. oxidierte Sekundärmetabolite) entstanden sind. Non-targeted Metabolomstudien an biologischen Geweben. Non-targeted Metabolomuntersuchungen von Lebensmitteln zur Authentifizierung (z.B. experimenteller Nachweis der Herkunft und des Produktionsprozesses). Top-down-Proteinsequenzierung. Servicemessungen zur Reaktionskontrolle im Bereich der chemischen Synthese.
DFG-Verfahren
Forschungsgroßgeräte
Großgeräte
ESI-Q-TOF-Massenspektrometer mit Ionenmobilität; UHPLC und MALDI-Quelle
Gerätegruppe
1700 Massenspektrometer
Antragstellende Institution
Universität Hamburg
Leiter
Professor Dr. Markus Fischer
