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Inhibition des Tumorwachstums durch die Modulation von FcγRIV exprimierenden B-Zellen

Antragstellerin Dr. Miriam Wöhner
Fachliche Zuordnung Immunologie
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 572325868
 
B-Zellen sind ein wichtiger Bestandteil des adaptiven Immunsystems. Wenn B Zellen ihr Antigen erkennen, können sie zu Plasmazellen differenzieren, die schützende Antikörper sekretieren. Neben der Antikörperherstellung haben B Zellen aber auch immunmodulierende Funktionen. Neueste Daten weisen darauf hin, dass insbesondere gewebeständige B Zellen eine Schlüsselrolle für die lokale Immunantwort spielen können. Aus der Familie der IgG bindenden Rezeptoren, der Fcgamma-Rezeptoren, konnte bislang nur der inhibierende FcgammaRIIB auf B Zellen nachgewiesen werden. Wir konnten nun erstmals FcgammaRIV-positive B Zellen identifizieren, die somit über die Bindung von Antikörpern aktiviert werden könnten. Während diese B Zellen in geringer Anzahl in Organen wie Leber und Lymphknoten zu finden sind, beträgt ihr Anteil in der Milz und dem Knochenmark mehr als 1 %. Diese B-Zellen zeigen erhöhtes Signaling und erhöhte intrazelluläre Interleukine. Des Weiteren sind diese Zellen in Tumoren in der Lunge erhöht. Ziel des Projektes ist es daher zu untersuchen, welche Funktion diese B-Zellen im gesunden Gewebe erfüllen, welche Funktion der FcgammaRIV auf den B-Zellen hat und schließlich ob diese B-Zellen über die gezielte Aktivierung von FcgRammaIV das Wachstum von Tumormetastsen beeinflussen können. Schließlich sollen humane Zellen untersucht werden, auf denen wir das FcgammaRIV Ortholog FcgammaRIIIA nachweisen konnten.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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