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Untersuchung, Entwicklung und Korrelation geeigneter Ex-vivo und In-vivo-Modelle im Rahmen der Darstellung der Biokompatibilität von additiv gefertigten permanenten und bioresorbierbaren Materialien im Großtier

Fachliche Zuordnung Zahnheilkunde; Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 449916462
 
Im Projekt wird im Rahmen der zweiten Förderperiode der Großtierversuch zur Testung permanenter Implantatmaterialien durchgeführt. Ziel der in-vivo-Prüfung ist neben der Beurteilung der mikromorphologischen Effekte additiv gefertigter Implantatmaterialien in das umliegende Gewebe, auch der Einfluss unterschiedlicher Defektmodelle und verschiedener Standzeiten in Hinblick auf die Gewebe-Biomaterial-Interaktion. Geprüft werden die most-effective Prüfkörper aus der ersten Förderperiode. Weiterhin soll der Einfluss der Gewebeintegration sowohl im Allgemeinen als auch stadienabhängig auf die Langzeitstabilität der Implantate und des Implantat-Gewebe-Interfaces charakterisiert werden. Der Materialfokus der zweiten Förderperiode liegt auf resorbierbaren Biomaterialtechnologien wie Magnesium. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines intraoralen ex-vivo-Wundmodells, mit dem Ziel der Simulierung von komplexen Heilungsprozessen der Mundschleimhaut in physiologischer Umgebung. In diesem Modell sollen kaskadenartig jene Prüfkörper ausgeschlossen werden, welche dem Anforderungsprofil für eine spätere Anwendung resorbierbarer Meshes nicht entsprechen. Diese Ergebnisse sollen genutzt und übertragen werden auf den zweiten Großtierversuch mit resorbierbaren Biomaterialien wie Magnesium, in welchem ein intraorales Defektmodell im Miniaturschwein entwickelt werden soll, welches die Ergebnisse auf die spätere Anwendung klinikrelevanter Meshes übertragbar macht. Im letzten Jahr werden die Ergebnisse der ex-vivo und in-vivo Versuche miteinander in Korrelation gesetzt und verglichen.
DFG-Verfahren Forschungsgruppen
Mitverantwortlich(e) Dr. Sandra Fuest
 
 

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