Detailseite
Projekt Druckansicht

Die Bedeutung extrazellulärer Vesikel und von CapG für die Lungenerkrankung bei zystischer Fibrose

Antragsteller Dr. Dominik Funken
Fachliche Zuordnung Kinder- und Jugendmedizin
Förderung Förderung seit 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 574967343
 
Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, neue, nicht-invasive Biomarker zur Diagnose und Überwachung der Lungenerkrankung bei Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF) zu identifizieren. Im Mittelpunkt stehen dabei sogenannte extrazelluläre Vesikel (EVs) – winzige Partikel, die von Zellen abgegeben werden und wichtige Informationen über Entzündungsprozesse enthalten – sowie das Protein CapG, das in diesen Vesikeln während akuter Krankheitsschübe (Exazerbationen) in auffälliger Weise verändert vorkommt. Das Projekt verfolgt zwei Hauptziele: Entwicklung neuer Diagnosemöglichkeiten: Untersucht wird, ob EVs aus Blut und Urin als verlässliche Marker für die Entzündungen in der Lunge dienen können. Diese Methode wäre besonders hilfreich bei Kindern und in Situationen, in denen keine Atemwegsproben entnommen werden können. Verständnis der Rolle von CapG: CapG ist ein Protein, das in Immunzellen vorkommt und die Struktur der Zellen beeinflusst. Es wird erforscht, wie sich CapG in EVs bei CF verändert und welchen Einfluss es auf die Entzündungsreaktion und Schleimbildung in der Lunge hat. Zur Umsetzung dieser Ziele werden Proben aus Biobanken analysiert und in Zellkultur- sowie Mausmodellen experimentell untersucht. Durch die Kombination moderner Methoden soll ein Beitrag zur besseren Diagnose und Behandlung von CF geleistet werden – besonders bei Kindern und Patienten, die nicht auf die neuen Medikamente ansprechen.
DFG-Verfahren WBP Stipendium
Internationaler Bezug Kanada
 
 

Zusatzinformationen

Textvergrößerung und Kontrastanpassung