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DNA mit lumineszenten Lanthanoid-vermittelten Basenpaaren
Antragsteller
Professor Dr. Jens Müller
Fachliche Zuordnung
Anorganische Molekülchemie - Synthese, Charakterisierung
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 576003574
Metallvermittelte Basenpaare erlauben das Einbringen metallbasierter Funktionalität in Nukleinsäuren. Daei ersetzen künstliche Ligand-basierte Nukleobasen-Analoga einzelne kanonische Nukleobasen, so dass die resultierenden metallvermittelten Basenpaare durch koordinative Bindungen an ein innerhalb der Helix positioniertes Metallion gebildet werden statt durch Wasserstoffbrückenbindungen. In diesem Projekt werden lumineszente Lanthanoid-vermittelte Basenpaare entwickelt und charakterisiert und das Repertoire der eingebrachten metallbasierten Funktionalität so um metallzentrierte Lumineszenz mit den für Lanthanoid-Komplexe typischen Eigenschaften (schmale Emissionsbanden, langlebige angeregte Zustände, großer Stokes-Shift) erweitert. Hierzu werden verschiedene aus lumineszenten Lanthanoid-Komplexen bekannte Liganden chemisch so modifiziert, dass sie für eine Nutzung als künstliche Nukleobase geeignet sind. Untersuchungen der Struktur der resultierenden DNA werden dabei hilfreiche Informationen zur weiteren Optimierung der Liganden geben.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
