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Vielfältige Sakralitäten. Verräumlichung von Religion in der Stadt der Gegenwart

Fachliche Zuordnung Architektur, Bau- und Konstruktionsgeschichte, Bauforschung, Ressourcenökonomie im Bauwesen
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 576362698
 
Ziel des Vorhabens ist es, die Rolle der kleineren religiösen und weltanschaulichen Gemeinschaften für die baulich-räumliche Struktur unserer Städte zu verstehen. Diese Gemeinschaften übernehmen leergezogene Kirchen und Profanbauten, nutzen um, bauen neu oder tauschen geeignete Baulichkeiten untereinander. Damit tragen sie dazu bei, gesellschaftliche Veränderungen in das materielle Stadtgefüge einzuschreiben. Das Vorhaben untersucht anhand einer hochverdichteten Stichprobe explorativ die architektonischen, (stadt)räumlichen und infrastrukturellen Bedürfnisse der Gemeinden sowie die Praktiken der (baulichen) Verortung in verschiedenen Maßstäben, vom einzelnen Gebäude bis zu regionalen Netzwerken. Es will auf diese Weise nachvollziehen, wie es den oft personell sehr überschaubaren oder institutionell sehr jungen Gemeinden gelingt, funktionale Versammlungsräume und lebensfähige Gemeinschaften zu unterhalten. Ausgehend von einem besseren Verständnis komplexer Prozesse urbanen, insbesondere sakraltopographischen Wandels, zielt das Projekt in einem ersten Schritt auf die Sammlung von tragfähigen Ansätzen zur Bewältigung dieses Wandels. Konzeptionell weitergedacht ermöglicht dies die Entwicklung von Strategien sowohl für eine nachhaltige und resiliente Nutzung bereits bestehender Bauten und Räume der Stadt im Rahmen der vielfältigen Bedürfnisse ihrer Bewohner und Bewohnerinnen, als auch für die Schaffung und Umsetzung passgenauer stadtplanerischer wie architektonischer Konzepte.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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