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Konsolidierung von SootUp als ein führendes Rahmenwerk für statische Programmanalyse (CoSA)
Antragsteller
Professor Dr. Eric Bodden
Fachliche Zuordnung
Softwaretechnik und Programmiersprachen
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 576669774
Soot ist wahrscheinlich das weltweit beliebteste Framework zur Analyse und Transformation von Java- und Android-Anwendungen. In seiner mehr als 20-jährigen Geschichte haben Forscher unzählige Forschungswerkzeuge entwickelt, die direkt auf Soot basieren. Das Soot-Rahmenwerk bietet diesen Werkzeugen eine gemeinsame Implementierungsplattform. Diese gemeinsame Plattform erhöht die Vergleichbarkeit zwischen den Werkzeugen und reduziert den Zeit- und Kostenaufwand für ihre Implementierung erheblich. In einem früheren DFG-Projekt im Rahmen des Sonderprogramms „Nachhaltigkeit von Forschungssoftware“ haben wir SootUp entwickelt, einen Nachfolger von Soot mit einer modernisierten Architektur, die SootUp einfacher zu verwenden, zu testen, zu warten und zu erweitern macht als Soot. Dennoch ist SootUp noch nicht etabliert. Aufgrund einer Reihe von Funktionen, die langjährige Nutzer von Soot zu schätzen gelernt haben und die SootUp noch nicht bietet, können viele dieser Nutzer noch nicht auf SootUp umsteigen. Das Ziel dieses Projekts ist es daher, SootUp um diese wichtigen Funktionen zu erweitern, damit die Community es als neuen De-facto-Standard für die Programmanalyse für Java und Android übernehmen kann. Sobald dies realisiert ist, kann die Community ihre Bemühungen konsolidieren, indem sie Soot für „end of life“ erklärt und ihre Wartungsressourcen auf SootUp verlagert, wodurch dessen weitere Verfügbarkeit und Wartung nachhaltig sichergestellt wird.
DFG-Verfahren
Forschungsdaten und Software (Wiss. Literaturversorgung und Informationssysteme)
Beteiligte Einrichtung
Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM)
Mitverantwortlich
Dr.-Ing. Steven Arzt
