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Transformative Geographische Bildung

Antragstellerin Professorin Dr. Eva Nöthen
Fachliche Zuordnung Humangeographie
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 576755115
 
Transformative Ansätze des Lehrens und Lernens sind zu wichtigen Impulsen für die geographische Bildung geworden. Mit der konsequenten Fokussierung sozial-ökologischer Schlüsselprobleme und Krisenphänomene sowie ihrem kritisch-emanzipatorischen Bildungsanspruch verweisen sie auf die Notwendigkeit, zu einer gerechten wie zukunftsorientierten Transformation von Gesellschaft und Mensch-Umwelt-Verhältnissen beizutragen, und vorherrschende Bildungskonzepte auf den Prüfstand zu stellen. Gleichzeitig ist das Feld transformativer Bildung aktuell weniger klar umrissen und vielstimmiger, als es der Begriff suggerieren mag. Vor diesem Hintergrund verfolgt das beantragte Wissenschaftliche Netzwerk das Anliegen, die pädagogischen, methodischen und vermittlungspraktischen Potenziale einer transformativen Bildung für die deutschsprachige Geographie und ihre Didaktik zu erschließen und diese so an internationale Debatten um transformatives Lehren und Lernen anzubinden. Im Rahmen der Netzwerkarbeit werden zwei übergeordnete Ziele angestrebt: (1) die Rekonstruktion der unterschiedlichen Theorielinien, Forschungszugänge und Vermittlungsweisen und ihre systematische Synthese zu einer didaktischen Leitperspektive sowie (2) die Entwicklung und der Transfer innovativer Curricula, Leitlinien und unterrichtspraktischer Lehr-Lern-Settings für Schule und Hoch-schule. Diese Ziele geben die Struktur des Netzwerks vor und werden im Rahmen des Arbeitsprogramms weiter ausdifferenziert. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zieht sich dabei als weiteres Ziel durch die gesamte Netzwerkarbeit hindurch.
DFG-Verfahren Wissenschaftliche Netzwerke
Mitverantwortlich(e) Professorin Dr. Verena Schreiber
 
 

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