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Metallorganische Verbindungen mit ein- und zweifach gebundenen Gruppe 13 Elementen basierend auf sterisch anspruchsvollen s-Hydrindacen-Liganden

Fachliche Zuordnung Anorganische Molekülchemie - Synthese, Charakterisierung
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 579592567
 
Ziel des kooperativen Forschungsprojektes ist die Erschließung neuer metallorganischer Verbindungen, in denen eines der Gruppe 13-Elemente Bor, Aluminium, Gallium oder Indium einfach oder maximal zweifach an ein Kohlenstoffatom gebunden ist. Diese ungewöhnliche Bindungssituation und der daraus resultierende Einfluss auf die Grenzorbitale soll genutzt werden, um neue Reaktionen zu ermöglichen und perspektivisch katalytische Transformationen mit gut verfügbaren Elementen der Gruppe 13 zu ermöglichen. Dafür sollen zunächst neue Liganden etabliert und deren Synthese optimiert werden. Anschließend werden die geschlossen-schaligen Element(I)-Verbindungen und dann die offenschaligen Element(II)-Verbindungen synthetisiert, isoliert und charakterisiert. Nachfolgend werden die so erhaltenen Moleküle genutzt, um neue Verbindungen mit bislang unbekannten Metall-Kohlenstoff- und Metall-Heteroatom-Mehrfachbindungen zu erschließen, deren Reaktivität gegenüber gesättigten und ungesättigten Substraten untersucht werden soll. In den Vorarbeiten beider Gruppen konnte die prinzipielle Tragfähigkeit des Konzepts bereits und außerdem die ungewöhnliche und gleichzeitig vielversprechende Reaktivität der einfachgebundenen Verbindungen belegt werden.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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