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Datenspeichersystem für die NFDI (NFDI-Speicher 2025)

Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 579652764
 
Dieser Antrag ist Teil einer, von den Nationalen Hochleistungsrechenzentren (NHR), koordinierten Initiative. Dieser gemeinsame Ansatz basiert auf der etablierten Expertise der NHR in der Bereitstellung bundesweiter, hochschulübergreifender Dienstleistungen und im Management großer Forschungsinfrastrukturen. Unser Ziel ist es, die NFDI mit einer integrierten und zuverlässigen Speicherlandschaft zu unterstützen, die ähnlich wie die bestehenden NHR-Dienste nachhaltig betrieben wird und somit den Beginn der Entwicklung einer kohärenten Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland markieren kann. Die NHR-Zentren schlagen gemeinsam vor, ein national orchestriertes Datenrückgrat aufzubauen, das sowohl physische Speichermittel als auch eine Schicht zur Transformation von Daten für Forschungsdienstleistungen umfasst, die direkt auf die NFDI-Konsortien abzielen. Die Speichersysteme werden eng mit bestehenden HPC-Systemen verknüpft sein, um eine datenintensive Verarbeitung zu ermöglichen, wie sie z.B. für das Training und die Anwendung von KI erforderlich ist. Die Infrastruktur wird konsequent durch Identitäts- und Zugangsmanagement sowie Verteilungs- und Bereitstellungsprozesse unterstützt, die gemeinsam mit den NFDI-Konsortien entwickelt wurden und den Richtlinien für die EOSC Federation entsprechen. Dieser koordinierte Ansatz nutzt die vielfältigen technologischen Stärken an den einzelnen NHR-Standorten, um die von den NFDI-Konsortien geäußerten Anforderungen an die Datenspeicherung zu erfüllen. Der vorliegende Antrag hat die langfristigen Speicheranforderungen von zehn mit Niedersachsen assoziierten NFDI-Konsortien im Fokus, namentlich DAPHNE4NFDI, KonsortSWD, NFDI4Biodiversity, NFDI4Culture, NFDI4Energy, NFDI4Health, NFDI4Objects, NFDIxCS, PUNCH4NFDI und Text+. Diese Konsortien haben ihre Anforderungen in Form von drei komplementären Speicherkategorien spezifiziert – „hot“, „warm“ und „cold“ – die durch unterschiedliche Leistungsmerkmale charakterisiert sind. Zur Erfüllung dieser Anforderungen schlagen wir den Aufbau einer kosteneffizienten, auf der Software-Defined-Storage Lösung Ceph basierenden Speicherinfrastruktur für die Klassen „hot“ und „warm“ vor, die nicht nur die geforderten Funktionalitäten, Kapazitäten und Leistungsanforderungen erfüllt, sondern auch Geo-Replikation integriert, um Datensicherheit zu gewährleisten. Für die Klasse „cold“ wird ein geo-repliziertes, bandbasiertes System vorgeschlagen. Die Gesamtarchitektur integriert sich nahtlos nicht nur mit den bestehenden NHR HPC-Ressourcen, sondern bietet auch native Kompatibilität mit den Virtualisierungs- und Kubernetes-Plattformen der GWDG. Durch die Bereitstellung kosteneffizienter, technisch robuster und zukunftsorientierter Speicherlösungen unterstützt dieser Antrag unmittelbar den Aufbau einer nachhaltigen und föderierten Dateninfrastruktur innerhalb der NFDI.
DFG-Verfahren Forschungsgroßgeräte
Großgeräte Datenspeichersystem für die NFDI (NFDI-Speicher 2025)
Gerätegruppe 7000 Datenverarbeitungsanlagen, zentrale Rechenanlagen
Antragstellende Institution Georg-August-Universität Göttingen
 
 

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