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Mechanismen zum Schutz von Nierentubulus-Epithelzellen vor toxischen/ischämischen Verletzungen durch mononukleären Phagozyten
Antragsteller
Professor Dr. Christian Kurts
Fachliche Zuordnung
Nephrologie
Immunologie
Immunologie
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 580962962
Toxische roder ischämischer tubulärer Nierenzellschaden ist eine häufige Ursache für akutes Nierenversagen. Die vorläufigen Ergebnisse meines Teams deuten darauf hin, dass Nierenmakrophagen tubuläre Epithelzellen (TEC) auf eine CX3CR1-abhängige und Zellkontakt-abhängige Weise vor solchen Verletzungen schützen können. Hier schlage ich vor, die zugrundeliegenden Mechanismen in Modellen der toxischen/ischämischen Nierenschädigung aufzuklären. Das erste Ziel ist die Klärung der zellbiologischen Schutzmechanismen in der Niere (Ziel 1), wobei der Schwerpunkt auf dem Transport von Organellen, insbesondere Mitochondrien, und von kleinen Molekülen, wie z. B. Nährstoffen, durch Zell-Zell-Kanäle und Tunnel-Nanoröhren liegt. Im Rahmen von Ziel 2 wird die In-vivo-Relevanz der identifizierten Mechanismen mit Hilfe genetischer Ansätze, geeigneter Knockout-Mäuse und Inhibitoren in unseren etablierten Tiermodellen für toxische/ischämische Verletzungen validiert. In Ziel 3 soll festgestellt werden, ob sich Makrophagen an frühere Erfahrungen bei der Reparatur von Epithelzellen "erinnern" und bei erneuten Verletzungen eine schnellere Reparatur ermöglichen, vergleichbar mit dem Konzept der "trainierten Immunität", das von Infektionen bekannt ist, bei denen Makrophagen bei erneuten Infektionen schneller handeln. Die hier vorgeschlagenen Studien sollen unser Verständnis der epithelialen Homöostase verbessern und könnten neue therapeutische Wege bei akuten Nierenerkrankungen eröffnen.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
