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Akustische und perzeptive Korrelate von Markenpersönlichkeit in Stimme und Sprechweise
Antragstellerin
Dr. Anabell Hacker
Fachliche Zuordnung
Angewandte Sprachwissenschaften, Computerlinguistik
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 581915800
„Dann geh‘ doch zu Netto!“ „Seitenbacher Müsli – das Müsli von Seitenbacher“, „20% auf alles – außer Tiernahrung. Praktiker, hier spricht der Preis“. Diese Werbeslogans liest man nicht nur, man hört sie. Allein durch die Stimme in der Werbung entfaltet sich ein Eindruck über die Marke. Eine Markenstimme prägt den Persönlichkeitseindruck einer Marke wie deren Logo, Produkt oder Slogan selbst. Doch woran liegt es, dass man die Eigenschaften einer Marke wahrnimmt, selbst wenn man die Werbestimme bloß hört? Das Anliegen der Untersuchung ist es, Eigenschaften von Stimme und Sprechweise zu identifizieren, die die Persönlichkeit einer Marke wahrnehmbar machen. Unter Markenpersönlichkeit werden menschliche Eigenschaften verstanden, die einer Marke zugeschrieben werden können. Markenpersönlichkeit konstruiert sich aus verschiedenen Eigenschaften einer Marke wie Logo, Werbegesichtern, Musik und eingesetzten Sprechstimmen. Obwohl es sich um ein multimodales Konstrukt handelt, zählt insbesondere im Radio und in Voice-Overs vor allem der auditive Markeneindruck. Deswegen soll in diesem Projekt untersucht werden, ob die Stimme allein zur Wahrnehmung von Markenpersönlichkeit dienen kann und wenn ja, welche stimmlichen Eigenschaften Markenpersönlichkeit hörbar machen.
DFG-Verfahren
Stipendium
Internationaler Bezug
Dänemark
Gastgeber
Professor Dr. Oliver Niebuhr
