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Funktion und Anwendung von non-kanonischen Nukleosiden (C10*)

Fachliche Zuordnung Biologische und Biomimetische Chemie
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 325871075
 
Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist die Entwicklung neuer Werkzeuge für den gezielten Proteinabbau. Wir konzentrieren uns auf die gezielte Bekämpfung von Krebszellen mit maßgeschneiderten PROTACs, die einen Liganden für die rezeptorvermittelte Endozytose tragen. Wir werden a) erstmals nicht-kanonische Nukleoside in selektive dsDNA-Decoys einbauen und b) den ersten PROTAC mit modifizierten Nukleosiden herstellen, der auf den an Krebs beteiligten nukleären Rezeptor NR2F6 abzielt; c) einen PROTAC mit einem Histon-modifizierenden Enzym-Inhibitor SIRT2 synthetisieren; d) den PXR-PROTAC optimieren und feinabstimmen, um die Krebsbehandlung zu verbessern. Mit effizienten bivalenten PROTACs wollen wir trivalente PROTACs herstellen, die gleichzeitig auf zwei Proteine von Interesse abzielen. Trivalente PROTACs profitieren von der akkumulierten Stärke multipler Affinitäten einzelner Bindungsinteraktionen.
DFG-Verfahren Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution Ludwig-Maximilians-Universität München
Teilprojektleiterin Dr. Ivana Mejdr, Ph.D.
 
 

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